Fielmann stiftet Kulturverein für Reddelich und Brodhagen 182 Bäume

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Frau Dagmar Höfer (links im Bild) von der Fielmann AG, Niederlassung Lütten-Klein beim Spatenstich auf dem Pflanzfest der Obstarche in Reddelich am 19.11.2016

 Deutschlands größter Optiker Fielmann stiftet dem Kulturverein für Reddelich und Brodhagen e.V. 182 Obstbäume für eine Obstarche in der Gemeinde Reddelich.
Am Samstag, 19. November setzen die Projektkoordinatorin des Vereins, Dr. Silvia Kastell, und die Mitarbeiterin der Fielmann-Niederlassung in Rostock-Lütten Klein, Dagmar Höfer, zum Spatenstich an.
Brendel erklärt. „Wir pflanzen Bäume nicht für uns, wir pflanzen Bäume für nachkommende Generationen. Und so hoffe ich, dass noch viele Kinder an diesem Grün Freude haben werden.“

Auch die Kinder hatten Freude am Pflanzen.
Auch die Kinder hatten Freude am Pflanzen.

Die Gemeinde Reddelich und der Kulturverein für Reddelich und Brodhagen beabsichtigen mit der Obstarche einen sicheren Standort für viele historische Obstsorten zu schaffen, um die genetische Vielfalt zu erhalten. Auch viele lokale Sorten, wie die Doberaner Borsdorfer Renette, werden gepflanzt. Mit den neuen Streuobstwiesen und Obstbaumreihen wurden wertvolle Biotope geschaffen, die auch als Erholungs- und Erlebnisraum für die Bürger fungieren. Die Obstbaumpflanzungen mit den Obstarten, wie Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume, Mirabelle, Quitte, Aprikose, Pfirsich, Walnuss, Haselnuss, Mandel, Mispel und Wildobst sollen als Lehrpfad ausgestaltet werden. Jeder Baum erhält eine Sortentafel, auf der die wichtigsten Informationen zusammengefasst sind. Somit wird Wissen über die alten Sorten und deren Nützlichkeit für den Menschen und die Tiere vermittelt. Natürlich kann man beim Obstwandern auch kosten und die Früchte genießen.

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Waldkindergarten pflanzt 10 Patenbäume.

Die Obstarche hilft gemeinsam mit der Gemeinde, die Obstflächen zu pflegen. Die Erlöse aus den Produkten der Streuobstwiesen und Obstbaumreihen werden durch die Obstarche vermarktet, wie zum Beispiel Säfte und Obstbrände. Die Einnahmen werden wieder in das Projekt fließen. Mit diesen finanziellen Mitteln und der freiwilligen Arbeit durch die Baumpaten und Obstarchemitglieder werden die Obstbäume erhalten. Damit schließt sich der Kreis wieder. Bürger können hier auch einen Geburtsbaum oder Hochzeitsbaum pflanzen. Diesem alten Brauch entsprechend wurden in der Obstarche mehrfach Gedenkbäume gepflanzt. Bisher gibt es für 41 Bäume Patenschaften. Auf der Internetseite „www.obstarche-reddelich.de“ wurden die bisher gepflanzten Obstsorten in einem Kataster akribisch dokumentiert. Auch die entsprechenden Sortenbeschreibungen kann man hier nachlesen. Mit den 182 Fielmann-Bäumen sind es aktuell 423 Bäume. Die meisten Sorten tauchen auch nur einmal auf, um auf den Flächen möglichst viele verschiedene zu beherbergen.

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Freiwillige Helfer bei der Arbeit.

Wie in Reddelich engagiert sich Fielmann bereits seit Jahrzehnten im Umweltschutz und Naturschutz. Das Unternehmen pflanzt für jeden Mitarbeiter jedes Jahr einen Baum, bis heute mehr als eine Million. Fielmann-Vertreterin Dagmar Höfer: „Der Baum ist Symbol des Lebens, Naturschutz eine Investition in die Zukunft.

 Rostock, November 2016